RA002: Wie der Main zur Mosel wurde

wuerzburg

 

Nach längerer Pause als geplant – technische Ungereimtheiten und Urlaub – geht es in die zweite Runde. Wir behaken ausführlich die Kommentare zur letzten Sendung (Spezialdank an Wortschmiede) und schaffen es, daraus fast eine komplette Sendung zu basteln. Dann geht es auch direkt in die Vollen. Volker Schlöndorff, heisst plötzlich Schlehendorff und hat mit Klaus Kinski “Fitzcarraldo” gedreht. Dass das eigentlich Werner Herzog war, fällt “dem Opfer” erst am nächsten Tag auf. Gefährliches Halbwissen, nennt man so etwas. In der zweiten Hälfte der Sendung, beschäftigen wir uns mit der Schwierigkeit, gutes Essen in der heutigen Gastronomie zu finden. Auch wenn der Lokus angenehm auffällt, muss das Essen nicht unbedingt qualitativ und handwerklich gut sein. Und ab und an, bekommt der hungrige Gast mehr für sein Geld, als ihm eigentlich lieb ist. Das ist der Zeitpunkt, wo dann urplötzlich der “peitschende Ekel” aufkommt. Nebenbei erfährt der aufmerksame Hörer, warum Würzburg plötzlich an der Mosel liegt, sich eine Fahrt vor Ort, mit dem Ausflugsdampfer nicht lohnt und warum ein 100 km Trip nach Würzburg sich dennoch lohnen kann. Abschliessend stellen wir das Verhältnis von Ware, Qualität und Preis in Frage, drehen uns dabei anscheinend immer im Kreis und kommen dann letztendlich zu keiner befriedigenden Antwort. Der Kunde ist immer noch der konsumierende Jäger und Sammler.

 

 

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